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	Kommentare zu: Charakter eines Esels	</title>
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	<description>Informationen über Esel</description>
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		Von: Heike Konopka		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Konopka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2019 06:26:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach meinen Beobachtungen können Esel auch sehr viel Angst haben. Unbekanntes kann unter Umständen sogar zur Panik führen. Viele Fachbücher enthalten diesbezüglich Fehlinformationen. Dank der Möglichkeit meine eigenen fünf Esel und die neun Esel einer Freundin ausbilden zu dürfen, wage ich das zu beurteilen. Speziell Tiere, die sehr früh von der Mutter getrennt wurden oder mit wenigen Reizen groß geworden sind, zeigen eine geringe psychische Belastbarkeit. Die mentale Stabilität eines Tieres hängt selbstverständlich auch von seinem Charakter ab, doch man kann diese durch gezielte Ausbildung stärken. Mein bissiges Eselchen ist eine kleine alte Dame (lt. Vet.ca 30 Jahre), die auch mal gezielt tritt, wenn man glaubt ihre Warnungen ignorieren zu können. Ihre Kleinwüchsigkeit (Stckm 95cm) hält sie nicht davon ab, sich in der Herde zu behaupten. Was dem Esel zur Ehre gereicht, ist sein Mut. Hat ein Esel Vertrauen gefasst, kann er seine Ängste überwinden, folgt über klapprige Holzbrücken, stapft durch Wasserpfützen und flache Furten, sein Mut kann seine Angst besiegen. Doch hüte dich vor seinem Zorn, speziell die Hengste können eine unglaubliche Aggression aufbauen. Esel sind sehr emotionale Wesen und spiegeln ihre Erfahrungen mit Menschen, waren diese gut begegnet man einem kooperativen Tier, das dem Menschen zugewandt ist. Im gegenteiligen Fall kann es sehr zeitintensiv werden, bis man ein fehlgeprägtes Tier vom Gegenteil überzeugt. Der Stolz eines Esels ist eine seiner Charakterstärken, dieser ist recht fragil und sollte nicht gebrochen werden. Meine Esel haben mich gelehrt, dass ich mir diesen Stolz wunderbar zu nutze machen kann, überschwengliches Lob motiviert diese intelligenten Wesen und sie lernen gern, wenn man sich die Mühe macht, ihnen das Gewünschte verständlich zu machen. An uns ist es, diese Verantwortung bewusst zu tragen. Den Esel nicht zu überfordern und seiner nachdenklichen Art gerecht zu werden. Die einfache Vermehrung von Eseln hat auch unerwünschtes, ursprüngliches Verhalten in die heutige Zeit gezogen. Eine gezielte Zucht, bei der auch bei den Hengsten auf Sanftmut geachtet wird, kann sich nicht von heute auf morgen durchsetzen, doch genau diese Bewertung des Interieur ist auf einem guten Weg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinen Beobachtungen können Esel auch sehr viel Angst haben. Unbekanntes kann unter Umständen sogar zur Panik führen. Viele Fachbücher enthalten diesbezüglich Fehlinformationen. Dank der Möglichkeit meine eigenen fünf Esel und die neun Esel einer Freundin ausbilden zu dürfen, wage ich das zu beurteilen. Speziell Tiere, die sehr früh von der Mutter getrennt wurden oder mit wenigen Reizen groß geworden sind, zeigen eine geringe psychische Belastbarkeit. Die mentale Stabilität eines Tieres hängt selbstverständlich auch von seinem Charakter ab, doch man kann diese durch gezielte Ausbildung stärken. Mein bissiges Eselchen ist eine kleine alte Dame (lt. Vet.ca 30 Jahre), die auch mal gezielt tritt, wenn man glaubt ihre Warnungen ignorieren zu können. Ihre Kleinwüchsigkeit (Stckm 95cm) hält sie nicht davon ab, sich in der Herde zu behaupten. Was dem Esel zur Ehre gereicht, ist sein Mut. Hat ein Esel Vertrauen gefasst, kann er seine Ängste überwinden, folgt über klapprige Holzbrücken, stapft durch Wasserpfützen und flache Furten, sein Mut kann seine Angst besiegen. Doch hüte dich vor seinem Zorn, speziell die Hengste können eine unglaubliche Aggression aufbauen. Esel sind sehr emotionale Wesen und spiegeln ihre Erfahrungen mit Menschen, waren diese gut begegnet man einem kooperativen Tier, das dem Menschen zugewandt ist. Im gegenteiligen Fall kann es sehr zeitintensiv werden, bis man ein fehlgeprägtes Tier vom Gegenteil überzeugt. Der Stolz eines Esels ist eine seiner Charakterstärken, dieser ist recht fragil und sollte nicht gebrochen werden. Meine Esel haben mich gelehrt, dass ich mir diesen Stolz wunderbar zu nutze machen kann, überschwengliches Lob motiviert diese intelligenten Wesen und sie lernen gern, wenn man sich die Mühe macht, ihnen das Gewünschte verständlich zu machen. An uns ist es, diese Verantwortung bewusst zu tragen. Den Esel nicht zu überfordern und seiner nachdenklichen Art gerecht zu werden. Die einfache Vermehrung von Eseln hat auch unerwünschtes, ursprüngliches Verhalten in die heutige Zeit gezogen. Eine gezielte Zucht, bei der auch bei den Hengsten auf Sanftmut geachtet wird, kann sich nicht von heute auf morgen durchsetzen, doch genau diese Bewertung des Interieur ist auf einem guten Weg.</p>
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