Brücken- und Bachtraining

Brückentraining

Man sucht sich eine feste, nicht rutschige und nicht zu enge Brücke (wir machen es dem Esel am Anfang leicht).

Das erste was man sich mit zur Brücke nimmt ist Zeit. Viel Zeit :-).

Man nimmt eine Lounge (nicht den kurzen Führstrick, sondern mindestens ein 3,70m – Seil) und geht bis zur Hälfte auf die Brücke. Dann wendet man wieder das Prinzip Druck und Lockerlassen an (siehe auch ➚ Esel führen). Man zieht also sanft am Seil und sobald der Esel den ersten kleinen Schritt auf die Brücke oder in Richtung der Brücke macht lässt man den Druck schlagartig nach und lässt das Seil locker. Anschließend lobt man den Esel. Selbstverständlich ist man immer freundlich zu dem Esel.

Achten Sie darauf dass der Esel bei der Sache bleibt und sich nicht mit seiner Umwelt oder mit fressen beschäftigt. Der Esel wird das Für und Wider abwägen und über seine Aufgabe nachdenken (und das dauert ) Gedanklich ist man bei der Aufgabe die der Esel bewältigen muss, man macht sich aber auch bewusst dass es selbstverständlich ist für einen selbst und damit für den Esel über eine Brücke zu gehen.

Wenn der Esel einen Schritt auf die Brücke gemacht hat und er anschließend, weil im das ganze nicht geheuer ist, wieder zurück geht halten sie, so gut es geht, das Seil straff und lassen sie wieder locker sobald er nicht mehr rückwärts zieht.

Irgendwann wird er über die Brücke gehen, hat er das dann geschafft lobt man ihn sehr stark und lässt ihn fressen. Das kauen dient auch dazu das ganze Erlebte zu verarbeiten.

Das ganze Prozedere wiederholt man mehrmals und schließt mit einem Erfolgserlebnis (also dem Gang über die Brücke) ab.

Wiederholen Sie die Übung in den nächsten Tagen und Wochen.

Wir haben bei einem unserer Esel drei Stunden dafür gebraucht, mussten die Übung aber auch anschließend nicht mehr wiederholen.

Bachtraining

Esel mögen kein Wasser. Bei der spiegelnden Oberfläche können sie nicht abschätzen wie tief das Wasser ist und ob sich sich verletzen könnten.

Das Bachtraining ist ähnlich dem Brückentraining.

Man sucht sich einen ruhigen, nicht zu breiten und zu steinigen Bach. Wir machen es dem Esel wieder so leicht wie möglich. Der Bach muss natürlich eine gewissen Mindestbreite haben damit der Esel nicht einfach drüber hopst.

Man stellt sich mit der Lounge in die Mitte des Baches und wendet wieder das Prinzip Druck – Lockerlassen – Loben an. Wie bei der Brücke.

Ach ja, Esel können auch schwimmen :-).

 

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